Montag, den 02. Januar 2006 um 00:00 Uhr

Europäisches Jugendtreffen in Mailand

Einen Jahreswechsel der ganz anderen Art verbrachte eine kleine Gruppe Wickeder Jugendliche zusammen mit Gemeindereferent Markus Kohlenberg. Gemeinsam mit rund 50.000 Jugendlichen aus 42 Nationen nahmen sie am 28. Europäischen Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé in Mailand teil.

Ähnlich wie während des Weltjugendtages im Sommer des vergangenen Jahres in Wickede, waren die Jugendlichen in Gastfamilien in den rund 400 Mailänder Kirchengemeinden untergebracht. Im Mittelpunkt des fünftägigen Treffens standen Gebete, Gesänge und Gespräche, in deren Zentrum der letzte, unvollendete Brief, des Taizé-Gründers Frère Roger stand.

Die Wickeder waren in der Pfarrei San Giuliano untergebracht, wo sie sich nach dem Morgengebet in Gesprächsgruppen mit Jugendlichen unterschiedlichster Nationen über ihr Leben und ihren Glauben austauschten. Angesichts der vielen unterschiedlichen Sprachen war es manchmal ganz schön schwer, solche persönlichen Berichte zu übersetzen, erinnert sich Markus Kohlenberg der eine dieser Gesprächsgruppen leitete. Es sei daher umso erstaunlicher gewesen, mit welcher Offenheit und Ehrlichkeit die Jugendlichen der Gruppe aus Italien, Polen, Rumänien, Kroatien und Deutschland sich eingebracht hätten. „Die Gespräche sind dabei nicht im Oberflächlichen oder Theoretischen hängen geblieben, sondern es ging ganz praktisch um Möglichkeiten, den Glauben in der heutigen Zeit und den jeweiligen Kulturen zu leben“, so Kohlenberg. Dabei sei deutlich geworden, dass manche Probleme unabhängig vom jeweiligen Land zu betrachten seien.

Europäisches Jugendtreffen Zagreb

Mittags und abends versammelten sich dann jeweils mehrere Zehntausend zum Essen und Gebet in den Messehallen der norditalienischen Metropole. Der aus Deutschland stammende neue Priop Frère Alois erinnerte dabei an die Friedensbotschaft und das weltweit geachtete ökumenische Engagement Frère Rogers. Er betonte, dass Beten nicht isoliere, sondern wachsam für die Probleme der Umwelt mache. Auch der Mailänder Kardinal Tettamanzi rief die Jugendlichen auf, an der Gestaltung Europas mitzuwirken und für die Versöhnung zwischen den Völkern und Religionen einzutreten. Führer der großen Kirchen, darunter auch Papst Benedikt XVI. und der Generalsekretär der Vereinten Nationen hatten bereits zum Auftakt in Grußbotschaften das Treffen als wichtigen Beitrag zum Frieden und zur Einheit der Christen gewürdigt.

An den Nachmittagen fanden verschiedene Workshop-Angebote statt und es blieb Zeit, sich auch die Sehenswürdigkeiten Mailands anzusehen. So besuchten die Wickeder u.a. den Mailänder Dom, die Galeria Vittorio Emanuele II., das Castello Sforzesco und die Chiesa di S. Maria delle Grazie mit dem weltberühmten Fresko des Abendmahles von Leonardo da Vinci.

Am Rande des Programms standen natürlich auch viele Begegnungen an. So trafen die Wickeder mehrfach auch mit Jugendlichen aus Coimbra zusammen, welche noch im Sommer beim Weltjugendtag in Wickede zu Gast waren. Diese gaben herzliche Grüße mit auf die Reise nach Wickede und freuten sich über die Begegnung sehr.

Besonders eindrucksvoll war das Nachtgebet am Silvesterabend, denn während viele Altergenossen auf Partys feierten, verbrachten die Teilnehmer des Jugendtreffens den Jahreswechsel im gemeinsamen Gebet um Frieden. Erst einige Zeit nach Mitternacht schallten dann in einem Sprachengewirr die guten Wünsche für das neue Jahr durch die Kirche. Anschließend wurde zusammen mit den Gastfamilien im Pfarrzentrum der Gemeinde natürlich auch noch kräftig gefeiert, mit vielen kulturellen Beiträgen der unterschiedlichen Nationen.

Mit einer Heiligen Messe am Neujahrstag, herzlichen Verabschiedungen und dem ausgiebigen Essen in den Gastfamilien endete am Neujahrstag dann das Taizé-Treffen. Mit dem Traum, auch beim nächsten Jugendtreffen vom 28.12.2006 bis 01.01.2007 in Kroatiens Hauptstadt Zagreb dabei zu sein, machte sich die Wickeder Gruppe nach den gelungenen Begegnungstagen in bester Stimmung wieder auf den Heimweg.

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Sonntag, den 08. Januar 2006 um 00:00 Uhr

Kolping-Komödie: "Der Tyrann"

Kolping

Vor ausverkauftem Haus zeigte die Kolping-Laienspielschar bei der Premiere von Der Tyrann einmal mehr ihr Können. Einen Angriff auf die Lachmuskeln hatte der Kolping-Vorsitzende Wolfgang Uhlenbroch zuvor versprochen und von der ersten Szene an hielten die Akteure dieses Versprechen.

Noch bevor überhaupt ein Wort gefallen war, brachen die Zuschauer schon in lautes Gelächter aus, als Bürgermeister Albert Babel (Clemens Hausmann) vor dem Spiegel für die Rede anlässlich seines 50. Geburtstages probte. Weit kam er dabei jedenfalls nicht, da Rosalinde (Gudrun Arndt) - Putzfrau im Rathaus - in allenthalben unterbrach und auch sonst ein echtes Tratschweib gab.

Kolping-Komödie

Mit der neuen Sprechanlage wurde die Herrschsucht des Bürgermeisters gegenüber seiner Frau Erna (Maresi Bertram) und Tochter Lisa (Nicole Sporenberg) auf die Spitze getrieben und diese bekamen so manche Grobheiten zu spüren. Albert Babels Laune an seinem Festtag landete auf dem Tiefpunkt, als er von einem Verhältnis seiner Tochter mit Peter Bacher (Thomas Schmelzer), dem Sohn des verhassten Bürgermeisters vom Nachbardorf erfuhr. Die ultimative Aufforderung die Beziehung sofort zu beenden, nutzte Lisa jedoch für eine grandiose Geburtstagsüberraschung. Und so präsentiert sich ihr Freund Peter kurz darauf als Scheich aus Saudi-Arabien und Ergebnis eines Abenteuers mit einer Haremsdame.

In diesen Verwicklungen und Verwirrungen können auch die besten Freunde - Bauunternehmer Eugen Schäufele (Franz Brumberg) und der Gemeinderat Fritz Hohlbein (Albert Wilhelm) - dem Bürgermeister kaum helfen. Sonst ein eingespieltes Team darin, zu eigenen Gunsten die Gemeindekasse zu plündern, stehen sie sich in diesem Verwirrspiel meist gegenseitig im Wege.

Dabei gelang es den Schauspielern immer wieder, auch lokale Bezüge herzustellen. So fügte Clemens Hausmann an ein Telefonat sein Erstaunen an, dass auch der Wickeder Bürgermeister seine Spesen ähnlich abrechne. Gerade diese Kommentare über Wickeder Persönlichkeiten ließen das Publikum immer wieder lauthals lachen.

Ein besonderes Highlight war auch der Auftritt von Gemeinderat Holbein, der als Perle des Orients verkleidet den vermeintlichen Scheich kaltstellen sollte.

Rundum bot die siebenköpfige Laienspielschar unter der Regie von Artur Chatschatrian eine begeisternde Vorstellung. Ein Dank geht auch an die Souffleuse Ulrike Brambrink, die Maskenbildnerin Susanne Flöter und die Bühnenbildner Alfred Lahn, Cornelius Stromberg, Albert Polzin und Wilfried Lügger.

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Sonntag, den 08. Januar 2006 um 00:00 Uhr

Sternsinger brachten Segen in die Häuser

Sternsinger

Über 150 Jungen und Mädchen der St. Antoniusgemeinde machten sich am Sonntag nach dem Aussendungsgottesdienst auf den Weg, um den Segen Gottes für das neue Jahr in die Häuser der Gemeinde zu bringen.

Bei der Sternsingeraktion sammeln deutsche Kinder Geld für Kinder in ärmeren Ländern - in diesem Jahr für das Schwerpunktland Peru, sowie für das Missionsprojekt von Pater Manfred Krause. Die Wickeder Sternsinger zogen in insgesamt 34 Bezirken aufgeteilt durch unseren Ort. Mit Kreide schrieben sie den Segen 20-C+M+B-06 an die Haustüren und brachten auch den aktuellen Kalender der Kirchengemeinde mit.

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Samstag, den 04. Februar 2006 um 00:00 Uhr

Patronatsfest der Frauengemeinschaft

Logo der kfd

Im Rahmen des Patronatsfestes fand auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung der Kath. Frauengemeinschaft St. Antonius (kfd) statt.

kfd-Patronatsfest

Für 25-jähriges Engagement als Mitarbeiterin wurden dabei Edith Kaese und Ursula Knoppe geehrt. Die kfd-Vorsitzende Hedwig Schäfer war darüber hinaus erfreut, Glückwünsche für 60 und 65 jährige Mitgliedschaft in der Frauengemeinschaft auszusprechen. Diese gingen an Lilly Schröder (60 Jahre), sowie an Agnes Pieper, Loni Potier und Liselotte Vogt für 65 Jahre.

Bereits 50 Jahre in der Frauengemeinschaft sind Anni Eilinghoff, Annemarie Esser, Maria Humpert, Hildegard Kanthak, Maria Knopf, Anneliese Kolkmann, Rita Krause, Elli Langenhorst, Maria Polzin, Adelheid Rosky, Irmgard Rosky, Ida Schäfer, Ursula Scheele, Theresia Schober und Marga Telgenbüscher.

Seit 40 Jahren sind Mitglied Edith Beckord, Heidi Centini und Margret Volmer.

Ihr 25-jähriges Jubiläum feierten Hedwig Bendel, Annemarie Gediehn, Hannelore Guhl, Josefa Keggenhoff, Brunhilde Kemper, Lieselotte Kodewitz, Erika Krombach, Brigitte Schwarz, Irmgard Schwung, Maria Sporenberg und Ursula Wegener.

Die Versammlung, die mit dem Kaffeetrinken begann und neben der Jubilarinnenehrung Jahres- und Kassenbericht beinhaltete, endete mit einer Hl. Messe.

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Sonntag, den 12. Februar 2006 um 00:00 Uhr

Firmwochenende auf der Wewelsburg

Fast 180 jugendliche Firmbewerber und 34 Katecheten der beiden Kirchengemeinden im Pastoralverbund Wickede (Ruhr) kamen gestern im doppelten Sinn begeistert vom Firmwochenende zurück: Mit neuen Erkenntnissen über den Heiligen Geist und angesteckt von der guten Atmosphäre in der Gemeinschaft.

"Es war schon ein logistischer Kraftakt", so Gemeindereferent Markus Kohlenberg im Rückblick auf die notwendige Organisation, der sich aber im Rückblick auf das gelungene Wochenende wirklich gelohnt hat.

Firmwochenende

Mit vier Bussen waren die Teilnehmer am frühen Samstagmorgen ins Wochenende gestartet. In einer ganzen Reihe von Arbeitseinheiten setzten sich die Jugendlichen auf der Wewelsburg dann mit dem Wirken des Heiligen Geistes auseinander. Dabei hatten die Firmkatecheten kreative Methoden entwickelt, um Gottes Geist auch in den Jugendlichen lebendig werden zu lassen. So wurden die Firmbewerber als Werbeagentur Gottes tätig und entwickelten Logos für den Heiligen Geist. In Rollenspielen und Diskussionsrunden wurde sich mit dem Wirken des Geistes in der Welt und mit den Geistesgaben auseinandergesetzt. Auch als Redakteure einer Boulevardzeitung arbeiteten die Jugendlichen packende Berichte über begeisterte Menschen aus. Natürlich gab es auch allerhand wichtige Informationen zum Firmsakrament und zum Ablauf der Feier, die im Mai mit Weihbischof Wiesemann stattfinden wird.

Neben all dem Arbeiten sollte aber auch die Gemeinschaft gefördert werden, denn Glaube führt immer auch zur Gemeinschaft, so Kohlenberg. So wurde miteinander gesungen, gegessen und natürlich auch gefeiert. Dazu gehörte natürlich die Disco am Samstagabend, bei der die Jugendlichen ausgelassen zu aktuellen Hits und bekannten Partyliedern tanzten. Und da die Stimmung so gut war, gab es sogar noch eine Verlängerung.

Aber auch der Gottesdienst zum Abschluss des Wochenendes war ein beeindruckendes Erlebnis. Neben der Eucharistiefeier war dabei eine Einzelsegnung mit Öl zentraler Bestandteil. Vikar Knut Johanning erklärte dazu, dass schon die Katechumenen mit Öl gesalbt und gesegnet worden seien und dass diese Segnung jedem Einzelnen die Liebe Gottes zusage und ihn auf dem Weg der Vorbereitung stärken solle.

Noch ganz Feuer und Flamme – wie es in einer Arbeitseinheit ausgedrückt wurde – ging es nach dem Aufräumen auf die Rückreise. Erfreut, wenn auch müde von der Arbeit und der kurzen Nacht, zeigten sich auch die Firmkatecheten über die gute Mitarbeit in den insgesamt 10 Kleingruppen. Gemeindereferent Kohlenberg war sich indes sicher, dass das Firmwochenende gute Impulse für die weitere Zeit der Firmvorbereitung gegeben hat.

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Freitag, den 17. Februar 2006 um 00:00 Uhr

Schlittschuhlaufen der Messdiener

Messdiener-Schlittschuhlaufen

Zum Schlittschuhlaufen waren die Messdiener der St. Antoniusgemeinde eingeladen.

In der Eissporthalle in Hamm drehten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Vikar Knut Johanning und den Messdienermüttern so manche Runde. Auch die ein oder andere Bekanntschaft mit dem Eis wurde dabei natürlich zur Freude der Gruppe gemacht.

Zum Abschluss waren die Ministranten dann noch ins Roncalli-Haus eingeladen, wo nach einem stärkenden Pizzaessen noch einige Spiele viel Spaß bereiteten.

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Mittwoch, den 22. Februar 2006 um 00:00 Uhr

Frauenkarneval der kfd

Logo der kfd

Einen begeisternden Auftakt in die närrischen Tage haben gestern im Bürgerhaus über 500 Frauen erlebt. Von dem über dreistündigen Programm der kfd-Theatergruppe ließen sich alle mitreißen und feierten ausgelassen die fünfte Jahreszeit.

Nach Begrüßung durch Hedwig Schäfer sowie den weiteren Vorständlern der kfd und dem Kaffeetrinken startete ein Programm der Spitzenklasse mit Sketchen, Tänzen und Büttenrede, durch das wieder die einmalige Moderatorin Elisabeth Pieper führte. Schon zum Einzug wurden die Gäste auf eine wundervolle Blumenwiese eingeladen, durch die dann Wuchtbrumme Linda Kalde als Biene Maja schwebte. Im Sketch: An der Theaterkasse gab es allerhand Probleme beim Kauf der Karten und auch der Arzt im Sketch "Das Rezept" hatte so seine Schwierigkeiten, der tyrannischen Hausfrau klar zu machen, was ihren Göttergatten denn wirklich krank macht.

Die Tanzgruppe Chiquitas der kfd begeisterte mit zwei professionell vorgeführten Tänzen. Ein Ausschnitt aus dem Ehealltag wurde dann bei "Die Suppe" in Szene gesetzt. Brüllende Lacher erntete dabei immer wieder der Ehemann, dessen angeklebter Schnurbart sich andauernd löste und schließlich auf dem Teller landete.

kfd-Frauenkarneval

Aber auch etliche Wickeder Superstar-Kandidaten hatten sich eingefunden, um am Casting teilzunehmen. So traten Bauer Willi Eickhoff aus Schlückingen ebenso wie Kampmanns Uli an. Auch die Putzenfrauen des Bürgerhauses reihten sich ein und bedauerten in ihrem Lied den Bürgermeister mit dem Gesang: "Der Herrmann ist ein lieber Mann, der leider kein Geld k.... kann." Zum Wegschreien war auch der Beitrag "Das Rap-Huhn", in dem eher moderne Rhythmen angeschlagen wurden. Elisabeth Pieper suchte sich zu ihrem Gesangsvortrag Hermann Arndt spontan als Partner aus dem Publikum und gab vor allem bei der Choreografie restlos alles!

Zur Büttenrede hatten sich dann zwei Tester der Stiftung Warentest eingefunden, die über all die Probleme bei den hochkomplizierten Testverfahren berichteten. Einig waren sie sich aber dann recht schnell und gaben dem Publikum die Auszeichnung: Geprüft von Stiftung Warentest: trink-, applaus- und schunkelfest!.

Immer wieder wurde zwischen den Programmpunkten zu den Klängen der HaSiMaSi Band unter der Leitung von Hans (Der Mann der tausend Strophen) Kalde gesungen und geschunkelt. Und auch Moderatorin Elisabeth Pieper heizte dem Publikum kräftig ein.

Einen stressigen Tag erlebte ein Ehepaar im Rahmen Der Goldhochzeit. Mit vielen Liedern untermalte die Theatergruppe dabei diesen anstregenden Tag, der mit dem Schlager: Oh, wann kommst du endete.

Um den Austausch von Backrezepten ging es dann in dem Sketch Die Krapfen, bevor beim großen Finale das Bürgerhaus in ein Zirkuszelt verwandelt wurde. Da gab es wilde Affen und trampelnde Elefanten, Clowns und Zauberer, eine abgestürzte Hochseilartistin und vieles mehr zu bewundern. Höhepunkt war dabei sicherlich der Auftritt der Flying Picolinos bei dem wahrlich artistische Einlagen geboten wurden.

Ganz außer Rand und Band startete die kfd-Theatergruppe dann zum Abschluss die große Polonaise und auch anschließend wurde im Bürgerhaus noch kräftig getanzt und gefeiert.

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Samstag, den 04. März 2006 um 00:00 Uhr

Firmsamstage

Firmsamstage

Die vier Samstagvormittage gehören neben dem Firmwochenende und den unterschiedlichen Wahlangeboten zum Pflichtprogramm der Firmvorbereitung.

Hier gibt es ein paar Foto von Andreas. - Weitere Fotos folgen hoffentlich auch von anderen Gruppen noch...

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Samstag, den 08. April 2006 um 00:00 Uhr

Auf den Spuren unseres Glaubens

Kolping

Ein warmes Herz in einer eiskalten Kirche - das erlebten die knapp 50 Teilnehmer der Tagesfahrt der Kolpingsfamilie. Bereits zum vierten Mal "Auf den Spuren unseres Glaubens", war die Gruppe zunächst in einer Einsiedelei eingekehrt.

Kolping - Auf den Spuren unseres Glaubens

Mehrere Kilometer vom nächsten Dorf entfernt lag die Klus Eddessen mitten im Wald, in der Schwester Renate in der unbeheizten Kirche die Wickeder herzlich begrüßte. Mit ihren sehr warmen Worten erzählte Schwester Renate von ihrem Leben in der Klus und ihrem persönlichen Gründen für diese besondere Lebensform, die in Deutschland nur knapp 60 Menschen mit ihr teilen. Das Leben in Stille und besonders das stellvertretende Gebet seien ihr wichtig geworden, so die Eremitin.

Erstaunt waren die Wickeder aber angesichts der modernen Technik. Um ihrer Arbeit beim Bibelwerk nachgehen zu können, sei die Klus nämlich mit Telefon und Computer ausgestattet. Auch ein Auto habe sie, um täglich an der Messfeier teilnehmen zu können.

Nach diesen interessanten Eindrücken und einer kurzen Gebetszeit ging es für die Kolpingsfamilie dann weiter nach Bad Karlshafen. Dort setzen sie sich mit der Geschichte der Hugenotten - französicher Glaubensflüchtlinge - auseinander, für die Landgraf Carl den Ort 1699 gründete.

Nach dem Mittagessen und einem Stadtbummel konnte in Helmarshausen ein Faksimile des Evangeliars Heinrich des Löwen bewundert werden. Dieses war im dortigen ehemaligen Benediktinerkloster im 12. Jahrhundert hergestellt und 1983 als das teuerste Buch der Welt versteigert worden. So nahmen die Wickeder viele interessante Eindrücke der Glaubensgeschichte mit auf den Heimweg.

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Samstag, den 15. April 2006 um 00:00 Uhr

Kar- und Ostertage für Jugendliche

Ostern

Jesus Christ you are my life!, unter diesem Motto standen die mittlerweile vierten Kar- und Ostertage der Jugendlichen der St. Antoniusgemeinde. Fast 30 Jugendliche nahmen dabei vom Gründonnerstag bis zur Osternacht ihr Leben in Beziehung zu Jesus in den Blick.

Es war schon nach drei Uhr in der Nacht, als die Jugendlichen langsam in ihren Schlafsack krabbelten – und von Müdigkeit war noch kaum etwas zu sehen.

Zuvor hatten sie gemeinsam die Hl. Messe am Gründonnerstag in der Pfarrkirche besucht und dann zunächst in Erinnerung an das Passahmahl Jesu ein Agapemahl gehalten.

Besonders dicht wurde es dann bei der liturgischen Nacht in der Jugendkirche des Roncalli-Hauses. Wie Jesus mit seinen Jüngern am Ölberg, so zogen auch die Jugendlichen zu einem Nachtgebet in die Kirche. Dort empfing sie eine wunderbare Atmosphäre mit vielen Kerzen und Tüchern. Auf dem Boden sitzend, liegend und kniend stimmte sich die Gruppe dann auf die Nacht ein.

Wir sind gekommen, um IHN anzubeten, dieses Motto des Weltjugendtages im letzten Jahr setzten die Jugendlichen dann in die Tat um. Mit dem Allerheiligsten zogen sie in ihre Jugendkirche, was die Gegenwart Jesu in dieser Gebetsgemeinschaft nochmals verdeutlichte. In der rund eineinhalb-stündigen Anbetung standen dann die unterschiedlichen Gefühle Jesu am Ölberg im Mittelpunkt. Mit Texten und Liedern, Gebeten und Gesängen versuchten sich die Teilnehmer in Jesus zu versetzen und dies dann mit ihrem persönlichen Leben in Verbindung zu bringen. "Das ging wirklich unter die Haut", beschreibt Mitarbeiter Lars Scholand die Anbetung. Und selbst nachdem das Ziborium mit dem Allerheiligsten wieder in einer Prozession zum Tabernakel gebracht wurde, verharren noch fast zehn Jugendliche im stillen Gebet längere Zeit in der Jugendkirche.

Damit war diese Nacht des Wachens aber noch längst nicht zu Ende. Bei einem Bibliodrama setzten sich die Jugendlichen mit einer biblischen Geschichte auseinander, bevor es dann für kurze Zeit in den Schlafsack ging. Bereits um kurz nach fünf Uhr schellte dann schon wieder der Wecker. Gemeinsam mit anderen Gläubigen wurde nämlich um 6:00 Uhr auf dem Friedhof der Kreuzweg gebetet und anschließend miteinander gefrühstückt. Da waren selbst einige Erwachsene erstaunt, als die Jugendlichen in ihren orangefarbenen T-Shirts bei diesem traditionellen Gebet die Mehrheit übernahmen.

Nach einigen kreativen Stunden und dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann am Nachmittag des Karfreitags in die liturgische Feier des Leidens und Sterbens Jesu in der Pfarrkirche. Hier machte sich so langsam die Müdigkeit bemerkbar, was nach der kurzen Nacht nicht verwunderlich war.

Am Karsamstag trafen sich die Jugendlichen dann wieder ausgeschlafen im Roncalli-Haus, um sich mit kreativen Aktionen, Spielen und einem Abendessen auf die Osternacht – die Feier der Auferstehung – einzustimmen.

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Montag, den 01. Mai 2006 um 00:00 Uhr

Dorffest in Schlückingen

Dorffest SchlückingenBei Familie Eickhoff fand das Schlückinger Dorffest in diesem Jahr statt. Nach dem Tanz in den Mai am Sonntagabend ging es am Montag mit Frühschoppen und einem bunten Familienfest weiter.

Dazu hatten sich neben den Schlückingern auch Gäste aus Wickede und Umgebung eingefunden. Viele Wandergruppen nutzten das Dorffest auch für eine Rast auf der Maitour.

Die Schlückinger hatten sich für die Kinder wieder allerhand Spiele und Aktionen einfallen lassen. Besonders das Ponyreiten wurde rege genutzt. Viel Spaß gab es dann beim Tauziehen. Nachdem zunächst die Kleinen ihre Kräfte gemessen hatten, ließen es sich auch die Erwachsenen nicht nehmen, Hand anzulegen.

Am Rande des Festes bedankte die Dorfgemeinschaft sich auch für eine Spende von RWE, welche die Anschaffung eines Zeltes mit robuster Plane ermöglicht hatte. So freuen sich die Schlückinger über ein gelungenes Fest und einen bestimmt guten Erlös für die Kapelle.

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Dienstag, den 09. Mai 2006 um 00:00 Uhr

Firmung 2006 mit Weihbischof Karl-Heinz Wiesemann

Firmung

In zwei packenden Firmfeiern hat Weihbischof Karl-Heinz Wiesemann am Dienstag 148 Wickeder Jugendlichen das Sakrament der Firmung gespendet.

In seinen Predigten zeigte sich der Weihbischof als echter Kenner der Jugendszene und brachte in eigenen Gleichnissen die Lebenswelt der Jugendlichen mit dem Wort Gottes treffend ins Gespräch. So motivierte er die Jugendlichen auch in Gottes Internet - der Verbindung mit vielen Christen in Wickede und weltweit untereinander und mit Gott - immer wieder mal online zu gehen. Aber auch von seinem rasanten Fahrstil in der eigenen Jugendzeit und seinen Fragen nach dem Lebenssinn in diesem Alter erfuhren die Gläubigen.

Bei der Firmspendung selbst beeindruckte die fröhliche Zusage an die Jugendlichen, denen er auch allen in einem kurzen Einzelgespräch Mut machte, die Chance des Glaubens zu nutzen und den Kontakt zur Jugendarbeit der Gemeinde zu halten.

Auch im Gespräch mit den Firmmitarbeitern wurde ein positives Resümee gezogen. So zeigt sich auch der Bischof beeindruckt von dem starken Teamgeist zwischen erwachsenen und jugendlichen Firmmitarbeitern und dankte für das wichtige Engagement.

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Samstag, den 13. Mai 2006 um 00:00 Uhr

80 Jahre Marienkindergarten

Marienkindergarten

Den 80. Geburtstag feierte der Marienkindergarten mit einem Familienfest. Nach dem offiziellen Teil lockte ein buntes Programm mit vielen Aktionen, natürlich besonders für die Kinder. Am Sonntag wurde dann in der St. Antoniuskirche ein Dankgottesdienst gefeiert.

In seiner Rede wies Pfarrer Karl Mause auf die Historie des Kindergartens hin, der wie der Josefs- und der Antoniuskindergarten in Trägerschaft der St. Antoniusgemeinde ist.

Nachdem 1923 der erste Kindergarten in Wickede im Vereinshaus untergebracht war, ließ Pfarrer Gerken 1926 den Marienkindergarten an der Bergstraße bauen. Im Jahr 1994 konnte dann das heutige Gebäude fertiggestellt werden. Nicht ganz so optimistisch stimmte den Pfarrer die zukünftige Entwicklung, da angesichts immer weniger Geburten in Zukunft auch weniger Kindergartenplätze gebraucht würden.

Dies griff auch Bürgermeister Hermann Arndt auf und drückte seine Hoffnung aus, dass man auch weiterhin mit der Kirchengemeinde in guter Zusammenarbeit nach Lösungen für die Zukunft suchen werde. Seinen Glückwünschen schlossen sich dann zahlreiche Vereine und Verbände an.

Beim anschließenden Familienfest gab es natürlich für die Jüngsten viele tolle Aktionen zum Spielen und Mitmachen. Aber auch für die Erwachsenen hatten sich die Erzieherinnen allerlei einfallen lassen. So lockte eine Tombola mit über 1.000 Preisen. Auch eine Fotoausstellung dokumentierte die vergangenen Jahre und ließ viele Ehemalige und Eltern rätseln, wer denn da auf den Fotos jeweils zu sehen war.

Das große Geburtstagsfest wurde dann am Sonntag mit einem Familiengottesdienst abgeschlossen. Dabei stand der Dank für die vergangenen 80 Jahre im Vordergrund. Es wurde aber auch um Gottes Segen für die kommende Zeit gebetet.

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Donnerstag, den 18. Mai 2006 um 00:00 Uhr

Tagesfahrt der Frauengemeinschaft

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kfd-Tagesfahrt

Die diesjährige Tagesfahrt der Frauengemeinschaft führte zunächst zur Firma Adler, wo die Teilnehmerinnen ein kleines Frühstück erwartete. Es folgte eine Modenschau, an die sich die Möglichkeit zum Werksverkauf anschloss.

Gestärkt und mit vollen Taschen ging es dann weiter nach Schwerte in die Senfmühle. Hier wurde den Frauen im Rahmen eines Rundgangs die Herstellung von Senf näher gebracht. Natürlich durfte dabei auch von dem scharfen Gewürz probiert werden. Die Stadt Schwerte wurde dann aber auch noch geschichtlich bei einer Stadtführung erkundet und auch kulinarisch ließ man sich in Schwerte verwöhnen.

Zum Abschluss der Fahrt ging es dann aber wieder zurück nach Wickede, wo bei Garte zu Abend gegessen wurde.

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Sonntag, den 28. Mai 2006 um 00:00 Uhr

Katholikentag in Saarbrücken

Dreizehn junge Leute machten sich von Wickede aus auf den Weg zum 96. Katholikentag in Saarbrücken. Dort erlebten sie ein großes Fest des Glaubens mit Diskussionen, Workshops, Gottesdiensten und jeder Menge Begegnung.

Bewaffnet mit Isomatte und Schlafsack bezogen die Jugendlichen der St. Antoniusgemeinde dort einen Klassenraum der Realschule in Heusweiler als Nachtquartier. Dort war die Gruppe aber kaum anzutreffen, denn vom frühen Morgen bis in die Nacht hinein lockte ein vielfältiges Programm. Doch schon auf den vielen Fahrten mit Zug, Bus und S-Bahn waren die Wickeder alles andere als unauffällig in der Masse der rund 26.000 Dauerteilnehmer. Nicht nur durch die orangefarbenen T-Shirts, sondern auch mit voller Stimmkraft sorgte die Gruppe immer wieder mit religiösen Liedern und bekannten Hits für Aufmerksamkeit. Sogar auf einer offiziellen Bühne gaben die Jugendlichen begleitet von Gemeindereferent Markus Kohlenberg mit der Gitarre eine Kostprobe ihres Könnens.

Katholikentag Saarbrücken

Neben Podiendiskussionen und vielen Mitmach-Aktionen nahmen die Wickeder auch an vielen Gottesdiensten teil. Besonders begeisterte dabei ein Gottesdienst mit dem aus den Medien bekannten Bruder Paulus Terwitte. Die Art und Weise, wie Bruder Paulus das Evangelium den Menschen wirklich nahe brachte, und ein mitreißender junger Chor steckten die jungen Menschen wirklich an.

Natürlich wurde im Rahmen der Tage auch der Stand des Erzbistums Paderborn besucht, der unter dem Thema "Liborius prägt" stand. Hier, wie auch an zahllosen anderen Ständen, wurden gute Gespräche geführt und so der Horizont wieder ein Stück erweitert. Einziges Ärgernis während der Tage war das regnerische Wetter, da Wegstrecken auch zu Fuß zurückgelegt werden mussten und besonders an den Abenden ein Open-Air Bühnenprogramm stattfand. Aber auch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, denn schließlich wurde ein gutes Programm mit namhaften Bands und Künstlern geboten.

Am Rande gab es dann auch noch viel Prominenz zu sehen, denn neben zahlreichen kirchlichen Würdenträgern hatten sich unter dem Leitwort Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht auch Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der SPD-Vorsitzende Kurt Beck und andere Spitzenpolitiker auf zum Katholikentag gemacht.

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Samstag, den 10. Juni 2006 um 00:00 Uhr

Messdienerfahrt ins Fort Fun

Messdiener - FortFun

Gemeinsam mit Vikar Knut Johanning und den Messdienermüttern machte sich wieder ein ganzer Bus voll Messdienern auf die Fahrt in einen Freizeitpark. In diesem Jahr war Fort Fun das Ziel des Ausflugs.

Dort sorgten viele Fahrgeschäfte für Unterhaltung und gute Laune. Besonders die Wasserbahn und der Wild Eagle waren bei den Kids sehr beliebt.

Der Ausflug war auch ein Dankeschön an die Messdiener der St. Antoniusgemeinde für die vielen treuen Dienste am Altar.

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Montag, den 12. Juni 2006 um 00:00 Uhr

Abschluss der Kommunionkinder

Kommunionkinder

Einige Wochen nach dem großen Fest am Weißen Sonntag trafen sich jetzt die Erstkommunionkinder der St. Antoniusgemeinde. Nach der Hl. Messe ging es gemeinsam mit Pfarrer Karl Mause und Gemeindereferent Markus Kohlenberg in den Werler Wald.

Auf dem Rastplatz wurde einige Stunden dann gemeinsam gespielt. Bei herrlichen Wetter wurde dann noch zusammen gegrillt, bevor es mit viel guter Laune wieder zurück zum Roncalli-Haus ging.

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Sonntag, den 06. August 2006 um 00:00 Uhr

Sehnsucht nach Meer / mehr - eine Woche auf der Pollux

Sie ist etwa 20 Meter lang und 4,50 Meter breit und war nun das neue Zuhause von fünfzehn in diesem Jahr gefirmten Jugendlichen – das Segelschiff Pollux. Eine Woche lang kreuzte die Gruppe gemeinsam mit Margarete Prenger, Andreas Schmeiser und Gemeindereferent Markus Kohlenberg das niederländische Ijssel- und Markermeer, sowie die friesländischen Kanäle.

Pollux

Das Projekt Sehnsucht nach Meer / mehr… hatten die Jugendlichen als einen Wahlbaustein im Rahmen der Firmvorbereitung gewählt. "Diese Fahrt ist schon etwas Besonderes", erklärt Gemeindereferent Markus Kohlenberg, "da wir eine Ferienfreizeit in den Sommerferien mit inhaltlichem Arbeiten und persönlicher Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben verknüpfen." Ein sicherlich nicht einfaches Unterfangen, haben doch Jugendliche von ihren Ferien oft andere Vorstellungen, als (an sich) zu arbeiten. "Die einzige Möglichkeit, beides unter einen Hut zu bekommen, ist ein Angebot mit viel Aktion und dazu eine Art Exerzitien im Alltag", so Kohlenberg, der dieses Angebot nun bereits zum dritten Mal durchführte.

Und viel zu Tun gab es natürlich an Bord des Segelschiffs. Großsegel und Focksegel mussten gesetzt und eingeholt werden (insgesamt eine Segelfläche von 250 qm) und besonders beim Wenden und Kreuzen wurden viele Hände gebraucht. Hautnah erleben konnte man auch das Wetter, von brennender Sonne bis stürmischem Wind und hohem Wellengang war alles dabei. Alle diese Erfahrungen lassen sich auch auf das Leben übertragen. Auch dort gibt es Zeiten, wo uns die Sonne scheint, Zeiten, wo es regnet, Zeiten des Sturms, wo wir versuchen Halt auf dem wackligen Boden zu finden, usw.. So versuchte die Gruppe, das Erlebte zu deuten und mit unserem Leben in Beziehung zu bringen. Hilfreich waren dabei aber auch biblische Texte, die mit Impulsen versehen allerhand Stoff zum Nachdenken brachten.

Vom Heimathafen Hoorn aus ging es zunächst nach Den Oever, von wo aus man das geschützte Ijsselmeer verließ um auf die Nordseeinsel Texel zu segeln. Daraus wurde jedoch nichts, denn der Wind wurde immer stärker und eine Sturmwarnung zwang die Segelgruppe zum Wenden. So erreichte man gut durchgeschaukelt am Abend den Hafen von Makkum. Durch die friesländischen Kanäle ging des dann weiter nach Workum und Stavoren. Im Markermeer waren dann noch der Hafen von Marken und der Naturhafen Wijdeness Ziele, bevor es am Sonntag dann wieder in den Heimathafen Hoorn zurückging. Nachdem das Deck geschrubbt und die Taschen entladen waren, verließen die Jugendlichen schon recht traurig ihr Schiff, doch tröstlich war so mancher Luxus, den man bald schon wieder genießen konnte. Und so verabschiedeten sich die Teilnehmer am Roncalli-Haus auch mit guten Ratschlägen wie: Vergiss gleich auf der Toilette das Pumpen nicht!

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Samstag, den 19. August 2006 um 00:00 Uhr

Fahrt der Kolpingjugend in den MoviePark

Kolpingjugend - MoviePark

Kolping-Jugend

Mit 57 Kindern und Jugendlichen startete die Wickeder Kolpingjugend nun in den MoviePark in Bottrop. Dort erlebten die Aktiven aus den Kinder- und Jugendgruppen gemeinsam mit der Leiterrunde und Gemeindereferent Markus Kohlenberg einen ereignisreichen Tag.

Vor allem freute sich die Gruppe über ausgesprochen sonniges Wetter und so konnten sich die Teilnehmer in die vielen Attraktionen im Freizeitpark stürzen. Und da gab es einiges zu erleben. Besonders die Achterbahnen hatten es vielen angetan und aus der Wasserbahn kamen viele mit nasser Kleidung aber viel Spaß wieder heraus. Erst am Abend kam dann der Regen, aber da musste sich die Kolpingjugend sowieso wieder auf den Rückweg machen.

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Sonntag, den 20. August 2006 um 00:00 Uhr

Verabschiedung von Vikar Knut Johanning

Verabschiedung Vikar Knut Johanning

Wie schnell die vier Jahre vergangen sind, darüber wunderte sich nicht nur VIkar Knut Johanning am Sonntag bei seiner Verabschiedung im Roncalli-Haus.

Und so nahm der Seelsorger dann auch die Dankesworte von Pfarrer Karl Mause und vielen anderen Gläubigen der St. Antoniusgemeinde auch etwas wehmütig entgegen. In den vier Jahren, so Johanning, sei er in Wickede richtig heimisch geworden und habe sich wohl gefühlt. Dabei habe er in den vergangenen Jahren auch eine Menge gelernt und Bestärkung für seinen weiteren Weg als Priester gespürt. Auch Vertreter von Pfarrgemeinderat, Kolpingsfamilie, Frauengemeinschaft, Amelandteam, Familiengottesdienstkreise, Jugendliturgiekreis und vielen weiteren Gruppen und Gemeindegleider dankten Johanning und nahmen so offiziell Abschied. Und so schüttelte Johanning an diesem Morgen manche Hand und bedankte sich für die guten Wünsche.

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Sonntag, den 27. August 2006 um 00:00 Uhr

Mehrtagesfahrt der Frauengemeinschaft

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Als Ziel der diesjährigen Mehrtagesfahrt vom 25. bis 27. August 2006 hatte sich die Frauengemeinschaft das Tor zur Pfalz - die Stadt Speyer - ausgesucht, die mit ihrem Dom auch als Wiege Europas gilt.

kfd-Mehrtagesfahrt

Nach einem fröhlichen Start und einem ausgiebigen Picknick wurde ein Zwischenstopp in Frankfurt gemacht und dort Deutschlands größtes Perlen und Schmuckwarencenter besichtigt. Insbesondere die Perlen in ihrer Vielfalt waren beeindruckend und manch einer konnte nicht widerstehen, sich ein Schmuckstück zum fairen Preis zu kaufen.

Nach der Ankunft Speyer stand die Dombesichtigung mit Führung an. Der Dom von Speyer ist das größte romanische Bauwerk Deutschlands. Beherrschend erhebt sich der im Jahr 1061 geweihte Kaiserdom zwischen Altstadt und Rhein. Die seit 1985 zum Unesco Weltkulturerbe zählende Bischofskirche ist mit ihrer Krypta und den Gräbern der Kaiser und Könige der Salier, Staufer und Habsburger die größte erhaltene romanische Kirche überhaupt.

Der etwa zweistündige Rundgang mit Führung am zweiten Tag gab uns weitere interessante Eindrücke von der Stadt Speyer. Zwischen Dom und dem mittelalterlichen Altpörtel ist die Maximilianstrasse, wo quirliges Leben herrscht. Das Altpörtel ist mit 55 m eines der höchsten noch erhaltenen Stadttore Deutschlands. Belohnt wurden die Frauen nach der Besteigung dieses Turmes mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt. Links und rechts der Maximilianstrasse befinden sich hübsche Gässchen mit weiteren historischen Bauwerken. So wurde die lutherische Dreifaltigkeitskirche aus dem Jahr 1717 mit wertvollen Schnitzereien und Gemälden biblischer Szenen besichtigt. Die Alte Münze wurde 1748 als neues Kaufhaus am Markt errichtet und war bis ins 19. Jahrhundert Umschlagplatz für Handel und später Sitz verschiedener Behörden. Interessant war auch die Besichtigung der ehemaligen Fischerhäuser vor der Stadt sowie das jüdische Viertel mit dem jüdischen Ritualbad.

Am Nachmittag stand eine idyllische Schifffahrt durch die Altrheinauen mit Kaffeetrinken an Bord an. Der Schiffsführer gab ausführliche Erklärungen über die Fahrtroute, die Ansicht von Speyer von der Rheinseite her gesehen, über die Schifffahrt auf dem Rhein sowie Fauna und Flora in den Altrheinauen. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz.

Während der erste Abend im Hotel mit einem Abendessen und gemütlichem Beisammensein abschloss, endete der zweite Abend mit einer Weinprobe mit Pfälzer Charme.

Am Sonntag stand schon wieder die Abreise an. Nach einem Gottesdienst im Kaiserdom ging es zunächst nach Nierstein, wo nach dem Mittagessen eine Weinbergrundfahrt mit Weck, Worscht & Woi für viel Spaß sorgte.

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Freitag, den 22. September 2006 um 00:00 Uhr

Kabarettabend zum Pfarrfest

Kabarettabend

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die St. Antoniusgemeinde am Freitag vor dem Pfarrfest einen Kabarettabend. Mit ihrem Programm "Auf Sendung" war in diesem Jahr die fünfköpfige Kabarett-Gruppe "scheinheilig & schulz" im ausverkauften großen Saal des Roncalli-Hauses zu Gast.

Da wurde dann kräftig Mutter Kirche auf die Schippe genommen, denn Kirche und Kabarett haben ja viel gemeinsam, wie "scheinheilig & schulz" zu berichten wussten: Bei beiden sitzen die Leute meist in den hinteren Reihen. Beim Kabarett wohl besonders deshalb, um nicht vorne dranzukommen.

Mit hintergründigem Humor, der manchmal schon recht derbe daherkam, begeisterte die Kabarettgruppe die 130 Gäste im Roncalli-Haus. Und so darf man auch im nächsten Jahr auf eine fünfte Auflage der mittlerweile schon fast traditionellen Kabarettveranstaltung am Freitag vor dem Pfarrfest hoffen.

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Sonntag, den 24. September 2006 um 00:00 Uhr

Pfarrfest in St. Antonius

Besser konnte das Pfarrfestwetter nicht sein, da waren sich alle Besucher am Roncalli-Haus einig. Und so hatten Jung und Alt am Sonntag bei den vielen Angeboten jede Menge Spaß.

Pfarrfest

Bereits zum Festgottesdienst konnte Pfarrer Karl Mause eine bestens gefüllte Kirche begrüßen. Neben dem Gedenken der Kirchweih ging es in der Hl. Messe dann aber eher um einen Ausblick in die Zukunft. Pfarrer Mause stellte in seiner Predigt die Notwendigkeit der Gemeinden dar, die es immer wieder erfordert hätte, dass die Kirche sich den veränderten Bedingungen der Zeit stelle. Dazu übergab er dann das Wort den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, die Pastorale Perspektiven vorstellten, welche in der kommenden Zeit mit der gesamten Gemeinde diskutiert und konkretisiert werden sollen. Dazu lud Gemeindereferent Markus Kohlenberg dann bereits während dem Pfarrfest in sieben Räume ein, die diese Perspektiven verdeutlichen und zum ersten Austausch einladen sollten. Ein gutes Zeichen für diesen Prozess in der Antoniusgemeinde waren die vielen Besucher in diesen eher besinnlichen Räumen, sowie viele positive Rückmeldungen.

Ausgelassen ging es derweil rund um das Roncalli-Haus zu. Ein buntes Programm mit Frühschoppen und vielen Aktionen lud Jung und Alt zum Mitmachen ein. Neben den vielen Möglichkeiten für die leibliche Stärkung wurde Spiel und Spaß für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene geboten. Neben Hüpfburg, Kistenstapeln, den traditionellen Luftballonwettbewerb lockte das Speed-Torschießen besonders Jugendliche und Erwachsene zum Wettkampf. Gute Unterhaltung boten dann auch der Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr, der Kinderchor Cantalino und die Band "Eu3ve". Auch die vielen Bastelangebote und der Bazar des Bastelkreises wurden gut angenommen. Und so wurde bei strahlendem Wetter bis in die frühen Abendstunden fröhlich gefeiert.

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Donnerstag, den 28. September 2006 um 00:00 Uhr

Ausflug der Mitarbeiterinnen

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Ausfug der Mitarbeiterinnen

Im Rahmen des diesjährigen Ausflugs der Mitarbeiterinnen von kfd und Caritas der St. Antoniusgemeinde besuchte ein ganzer Bus Wickeder Frauen jetzt Wickedes ehemaligen Vikar Hubert Werning, der nun Pfarrer in der St. Remigiusgemeinde in Dortmund-Mengede ist.

Nach einer herzlichen Begrüßung gab Werning bei Kaffee und Kuchen zunächst einen Überlick über die Gemeinde, bevor er zusammen mit Pfarrer Karl Mause und den Mitarbeiterinnen eine Hl. Messe zelebrierte.

In der Dortmunder Innenstadt wurden die Wickeder dann von zwei Stadtführerinnen unter dem Thema: "Von Bierkutschern und Bierbrauern zu historischen Orten der westfälischen Bierstadt" geführt. Dabei erfuhren sie unter anderem allerhand interessante Zusammenhänge zwischen der Bierherstellung und Kirchen in Dortmund.

Den Abschluss gestalteten die Frauen im Rahmen eines gemütlichen Abendessens dann wieder in Wickede.

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Montag, den 02. Oktober 2006 um 00:00 Uhr

Helfertreffen Pfarrfest

Pfarrfest - Helfertreffen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der St. Antoniusgemeinde blickten beim Nachtreffen auf ein wirklich gelungenes Pfarrfest zurück.

Viele fleissige Hände hatten ein buntes Angebot für alle Altergruppen auf die Beine gestellt und waren in diesem Jahr noch dazu mit bestem Wetter beschenkt worden. Und so freuten sich die Verantwortlichen, dass zur Dankeschönfeier auch viele Helfer der unterschiedlichen Gruppen gekommen waren. Und während die Mitarbeiter beim Fest viel rennen und tun mussten, konnten sie sich an diesem Abend einmal entspannt bewirten lassen.

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Montag, den 16. Oktober 2006 um 00:00 Uhr

Besuch in Jemielnica

Anlässlich des feierlichen Abschlusses des Johannes-Nucius-Jahres machten sich jetzt Pfarrer Karl Mause und Gemeindereferent Markus Kohlenberg auf in die polnische Partnergemeinde Jemielnica. Dabei stand neben der Mitfeier dieses bedeutenden Festes aber auch besonders die Vertiefung der im Mai besiegelten Partnerschaft auch im kirchlichen Bereich im Mittelpunkt des Aufenthaltes.

Johannes Nucius – von 1591 bis 1620 Abt des Zisterzienserklosters in Jemielnica (Himmelwitz) – ist der bedeutendste Musiker der schlesischen Musikkultur des frühen Barocks. Und so widmete die polnische Gemeinde ihm anlässlich seines 450. Geburtstages und 415. Jahrestages der Amtsübernahme als Abt gleich ein ganzes Festjahr mit Konzerten, Vorlesungen und wissenschaftlichen Sitzungen. Den Abschluss dieses Festjahres konnte die Abordnung der St. Antoniusgemeinde nun am Sonntag vor Ort mit begehen.

Jemielnica

Zuvor hatten die Wickeder bereits zwei Tage lang die Möglichkeit, viele Orte des Glaubens und der Geschichte in der Nachbarschaft Jemielnicas kennen zu lernen. So gehörte die Oberschlesische Pilgerstätte, der St. Annaberg, aber auch die umliegenden Kirchen der Ortsteile zum Besuchsprogramm, aber auch Exkursionen nach Tschenstochau und zur Kathedrale in Oppeln. Neben vielen Gesprächen mit Pfarrer Henryk Pichen, den örtlichen Vikaren, Vertretern der Kommune und der Deutschen Minderheit war aber auch die Mitfeier der Gottesdienste ein wichtiges Anliegen. Beeindruckt zeigten sich die Wickeder Seelsorger vor allem vom guten Gottesdienstbesuch. Selbst an den Werktagen war die Hl. Messe – und das bereits um 6:30 Uhr am Morgen(!) – bestens gefüllt mit Gläubigen aller Altersgruppen. Und auch darüber hinaus waren viele tiefe Zeichen der Frömmigkeit zu entdecken, die Stoff für Gespräche über den Glauben, die Pastoral und das Leben in beiden Ländern boten. Zum Zeichen, dass auch die Kirchengemeinden miteinander verbunden sind, pflanzten die beiden Pfarrer aus Jemielnica und Wickede einen Partnerschaftsbaum, in der Hoffnung, dass auch zwischen den katholischen Gemeinden die Partnerschaft wachsen möge.

Interessante Einblicke in die Geschichte der Deutschen in Oberschlesien und die Hoffnungen der heutigen deutschen Minderheit in Jemielnica gaben Orte wie das Schloss Groß Stein, aber auch zahlreiche Gespräche. So wurde nach dem politischen Umschwung bereits Anfang der 90er-Jahre damit begonnen, Deutschlehrer auszubilden und die deutsche Kultur zu pflegen. Nach rund 50 Jahren, in denen das unter Strafe verboten war, ein sicherlich schweres Unterfangen. Während viele Kinder und Jugendliche heute wieder deutsch in der Schule lernen, haben die Einwohner im mittleren Alter die Sprache oft nicht gelernt. Viele verstehen zwar deutsch, können es aber nicht sprechen. Anders sieht es wieder bei der Generation der Großeltern aus, die wahrlich spannende Geschichten aus der Zeit vor der Wende erzählten.

Auch die jetzige politische Situation in Polen und die Rolle der Regierung war Thema in den Gesprächen. Die Deutsche Minderheit in Oberschlesien fürchtet, dass mühsam erkämpfte Rechte wieder beschnitten werden könnten. In den nächsten Wochen stehen in Polen auch Kommunalwahlen an, in der Bürgermeister Jelito und Landrat Swaczyna zur Wiederwahl anstehen.

So herzlich, wie die Wickeder aufgenommen wurden, verabschiedeten sie sich nach diesen Tagen der Begegnung mit der herzlichen Einladung - besonders an Pfarrer Pichen – sich bald auch einmal in Wickede wieder zu treffen.

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Samstag, den 04. November 2006 um 00:00 Uhr

Kinderbibeltag: Petrus

Hohen Besuch konnte Gemeindereferent Markus Kohlenberg fast 50 Kindern gleich zu Beginn des Kinderbibeltages ankündigen. Denn als Petrus und Johannes begrüßte das Kinderbibeltagsteam vor einer aufgebauten Kulisse die Teilnehmer, die so die Berufung der ersten Jünger Jesu miterleben konnten.

Kinderbibeltag

Nach einer Einführung in die Lebenswelt der Apostel erarbeiteten die Kinder in vier Gruppen gemeinsam mit ihren neun Katechetinnen verschiedene Bibeltexte aus dem Leben des Apostels Petrus - und das alles andere als Langweilig. Nach mehreren Vorbereitungstreffen hatte sich das Kinderbibeltagsteam wieder viele unterschiedliche Zugänge einfallen lassen. Und so wurde das Leben des Petrus gemeinsam gesungen, gebastelt, gemalt, gewerkelt und gespielt.

Nach so vielfältiger Arbeit stürzten sich die Kinder beim Mittagessen auf die Berge von Spaghetti Bolognese, welche die Mitarbeiterinnen gekocht hatten. Der letzte Platz im Bauch wurde dann noch mit Wackelpudding gefüllt, bevor ein großes Spiel aller Kinder kreuz und quer durch das Roncalli-Haus für genügend Bewegung sorgte.

Am Nachmittag trafen sich die Kinder dann wieder in ihren Gruppen, um an ihren Projekten weiter zu arbeiten. Und auch hier zeigte sich wieder, dass der Tag noch fast zu kurz war. Die Kinder und ihre Katechetinnen waren jedenfalls voller Begeisterung dabei und hätten am liebsten noch weitergearbeitet, als schon die große Abschlussrunde anstand.

Dort kamen alle Teilnehmer zusammen, um aus ihren Gruppen zu berichten. Man konnte fast meinen, eine andere Zeit sei angebrochen, da sich die Kinder in orientalische Gewänder gehüllt hatten und auch der große Saal des Roncalli-Hauses hatte sich weiter in eine israelische Landschaft verwandelt. Da gab es Häuser im Wüstensand, den See Genezareth mitsamt Fischerboot und tolle Tischdekorationen. So spielten die Kinder sich gegenseitig Abschnitte aus dem Leben des Petrus vor und zum Abschluss wurde mit selbstgebackenem Brot, herzhaften Spießen und geheimnisvollen Getränken ein kleines Fest gefeiert, bevor die Eltern schon zum Abholen kamen.

Am Sonntag trafen sich die Kinder dann wieder zum Familiengottesdienst, der ganz im Zeichen des Kinderbibeltages stand. Dazu wurde eine Bibelstelle angespielt, Kinderbibeltagslieder gesungen, Fürbitten und Kyrie-Rufe gestaltet. Am Dienstag, den 21.11.2006, treffen sich die Katechetinnen zur Reflexion des Tages und werden dabei auch überlegen, wann es den nächsten Kinderbibeltag gibt.

Das Kinderbibeltagsteam: Maresi Bertram, Christa Burs, Brigitte Coerdt, Kornelia Gebhardt, Birgit Hannig, Christiane Hesse, Jutta Kruschinski, Elisabeth Pieper, Anna-Elisabeth Reuter und Markus Kohlenberg.

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Freitag, den 01. Dezember 2006 um 00:00 Uhr

Messdienerübernachtung

Messdiener-Übernachtung

Bei der Messdienerübernachtung wimmelte es im Roncalli-Haus trafen vor Kindern und Jugendlichen, die sich nach der Planaufstellung mit Spielen und Bastelangeboten, welche die Messdienermütter (MM´chen) vorbereitet hatten, vergnügten.

Nachdem man sich beim Abendbrot mit HotDogs gestärkt hatte, nahm Pastor Vartmann die Ehrungen vor. Nach vielen weiteren Aktionen war dann die Mitternachtsmesse ein Höhepunkt der Nacht. Anschließend schauten die Kinder und Jugendlichen noch einen Film, bevor es für die Kleinen in den Schlafsack ging, während die Älteren die Nacht zum Tage machten.

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Mittwoch, den 06. Dezember 2006 um 00:00 Uhr

Adventsfeier der Frauengemeinschaft

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Zur Adventsfeier trafen sich nun die Mitglieder der kfd St. Antonius im Roncalli Haus. Zum Beginn feierte Präses Karl Mause mit den Frauen einem Gottesdienst, mit einer Meditation zum Thema "Unterwegs sein".

Adventsfeier der Frauengemeinschaft

Anschließend saßen die Frauen beim gemütlichen Kaffeetrinken zusammen, bis sie vom Nikolaus besucht wurden.

Der heilige Mann erzählte von der Legende des alten Nikolaus und hatte symbolisch Brot, ein Schiff und drei goldene Kugeln mitgebracht. Natürlich hatte der Nikolaus auch für jede Frau ein kleines Geschenk dabei. Der Nikolaus und die Vorsitzende Hedwig Schäfer sprachen in diesem Rahmen ihre guten Wüschen zum Weihnachtsfest und dem kommenden Jahr aus.

Für besinnliche Stimmung sorgten auch die vorgetragenen Gedichte und Geschichten. Ferner wurden Adventslieder gesungen. Dekoration für daheim boten die Messdiener Mütter an.

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Montag, den 12. Juni 2006 um 00:00 Uhr

Kinder-Adventstag

Kinder-Advents-Tag

Zum Kinder-Advents-Tag kamen am Samstag fast vierzig ins Roncalli-Haus. Und während die Eltern ungestört Zeit hatten, die restlichen Weihnachtseinkäufe zu erledigen, hatten die Jugendlichen um Gemeindereferent Markus Kohlenberg wieder ein buntes, adventliches Programm vorbereitet.

Am Vormittag wurde ausgeschnitten, geklebt und gemalt, so dass auch die Kinder das ein oder andere Geschenk selbst herstellen konnten. Nachdem dann kiloweise Spaghetti mit Bolognesesoße vertilgt waren, gab es eine wahre Schlacht, als es sechs Liter Wackelpudding zum Nachtisch gab. Nach einigen Bewegungsspielen wurden dann Adventslieder gesungen, bevor es zum Abschluss am Nachmittag noch einen lustigen Film für die Kinder gab. Nach sieben vergnüglichen Stunden ging es dann wieder nach Hause, wo so manchem Kind sicherlich schon früh die Augen zufielen.

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Sonntag, den 31. Dezember 2006 um 00:00 Uhr

Schnappschüsse aus dem Jahr 2006

Schnappschüsse 2006

Bei uns war natürlich auch im Jahr 2006 jede Menge los - aber leider schaffen wir es nicht mehr so regelmäßig zu berichten, wie man schon in den letzten zwei Jahren bemerken konnte. Daher fassen wir in dieser Fotogalerie einfach einige Schnappschüsse aus dem ganzen Jahr zusammen.

Dabei fällt auf, dass sich zig Leute aus unserer Gruppe mittlerweile auch bei verschiedenen anderen Aktivitäten unserer Jugendarbeit engagieren. So sind wir als älteste Jugendgruppe auch schon konkret in Leitungsverantwortungen gewachsen und sorgen mit dafür, dass gute Aktionen in unserer Gemeinde angeboten werden.

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